Der Existenzgründerkredit ist für viele angehende Gründer unverzichtbar. Gerade, wer sein eigenes Unternehmen aufbauen will, benötigt zu Beginn viele Dinge neu. Sei es der Computer, die Einrichtung des Ladengeschäfts oder ein erstes Warenlager, um mit der Produktion zu beginnen. Auch Maschinen und andere Hilfsmittel müssen oft sofort mit der Gründung angeschafft werden. Dafür reicht das vorhandene Eigenkapital dann oftmals nicht aus. Daher setzen viele Gründer auf den Existenzgründerkredit, der von verschiedenen Stellen angeboten wird. Doch eines vorweg – bei der Hausbank gibt es diesen nur sehr selten.

Die KfW bietet günstige Existenzgründerkredite

Erster Ansprechpartner für einen Existenzgründerkredit ist seit jeher die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Sie bietet für Gründer verschiedene zinsvergünstige Darlehen, um ihnen den Start in die Selbstständigkeit zu erleichtern. Bekannte Programme sind hierbei etwa das

  • Mikrodarlehen und das

  • StartGeld der KfW.

Darüber hinaus bieten sich die Kreditmarktplätze, wie Smava oder Auxmoney, für die Beschaffung von Existenzgründerkrediten an.

Erfolgs-Vermittlungsquote von über 95%

Anbieter Zinssatz* Kreditbetrag Informationen zum Angebot Weiter
ab 6,98% 1.000€ - 50.000€
  • Laufzeit: 12 - 84 Monate
  • Zinssatz nicht abhängig von Bonität
  • Sondertilgungen jederzeit möglich
www.santander.de
ab 4,95% 50.000€
  • Laufzeit: 12 - 84 Monate
  • 4,95% effektiver Jahreszins
  • Sondertilgungen jederzeit möglich
www.dkb.de

Was muss für den Existenzgründerkredit getan werden?

Jeder Investor, ob staatlich (KfW) oder privat (Kreditmarktplätze) möchte sein angelegtes Geld natürlich zurück erhalten. Deshalb muss er von der Idee überzeugt sein. Daher ist es zwingend erforderlich, einen umfassenden Businessplan aufzustellen. In diesem Konzept muss die Geschäftsidee kurz vorgestellt werden. Mögliche Risiken, aber genauso Chancen sollten aufgezeigt werden. Auch eine Finanz- und Umsatzplanung muss enthalten sein.


Experten überprüfen bei der KfW diesen Businessplan und entscheiden darüber, ob die Idee tragkräftig ist oder nicht. Erst wenn die Tragfähigkeit bescheinigt wird, gibt es Geld. Beim Mikrodarlehen werden vorwiegend geringe Beträge vergeben, so dass Kleingründer sich die Grundausstattung für ihr Geschäft besorgen können. Das StartGeld der KfW dagegen gewährt auch höhere Darlehen, und das theoretisch sogar ohne Eigenkapital. In der Praxis treten dabei dann allerdings des Öfteren Probleme auf.


Bei den Kreditmarktplätzen sind eine kurze Vorstellung der Geschäftsidee, sowie das Aufzeigen der möglichen Entwicklung des Unternehmens ebenfalls von Bedeutung. Die Angaben werden allerdings eher von den Investoren selbst, als von ausgewiesenen Experten überprüft.